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 (3.Mose 16,11-27 – bitte vorher lesen)
 

Viele Christen können mit dem 3. Buch Mose (Leviticus) nicht viel anfangen oder meiden es sogar bewusst. „Darin werden einem doch nur die Leviten gelesen...“ Und tatsächlich beginnt das 3. Buch Mose mit einer verhältnismäßig ausführlichen Gesetzgebung über die Opfer. Dann folgt ein geschichtlicher Abschnitt, der von der Einsetzung der neuen Priesterschaft berichtet (Kap. 8-10). Anschließend folgt ein langer Teil mit vielen Gesetzesbestimmungen, der vom 11. bis 25. Kapitel reicht.

In unserem Abschnitt geht es um den großen Versöhnungstag. Die ganze Beschreibung dieses Geschehens macht deutlich, wie ernst und aufwendig das Ganze war. Die Juden mussten schon einiges unternehmen, um die Beziehung zu ihrem Gott wieder zu „reparieren“. Es galt die Vorschriften und Gesetze exakt einzuhalten – falls nicht, konnte es sie das Leben kosten! (3.Mose 16,1 oder 3.Mose 10)

Mir machen diese Verse immer wieder neu bewusst, wie gut wir es haben. Wir müssen all die Gesetze und Vorschriften nicht mehr einhalten, um Gott gnädig zu stimmen! Wir sind frei darin unser Glaubensleben zu gestalten. Nicht weil Gott über die Jahrhunderte etwas flexibler geworden oder öfter mal ein Auge zudrückt. Nein. Er selbst hat dafür gesorgt, dass all dies nicht mehr nötig ist! Er hat es vollbracht!

„ES IST VOLLBRACHT!“ hat Jesus am Kreuz geschrien. Und damit war alles Notwendige getan. Durch Jesus sind wir in eine neue Position gekommen, die es uns erlaubt in die Nähe Gottes zu kommen...einfach so. Jesus hat das LETZTE Opfer – sich selbst – gebracht.

Jesus hat den Weg frei gemacht. Gott empfängt uns mit offenen Armen. Wir dürfen uns seine Kinder nennen. Er vergibt uns. Karfreitag und Ostern erinnern uns an diese Realität!

Jesus ist nicht nur „ein“ Opfer, sondern in ihm vereinen sich alle Opfer, die das Alte Testament kennt:

  • Brandopfer: Jesus macht grundsätzlich den Weg zu Gott frei, indem er die Trennung zwischen Gott und den Menschen „überbrückt“.
  • Speiseopfer: Wer mit Jesus lebt und freiwillig Gutes tut, erfreut Gott damit.
  • Heilsopfer: Der Tod am Kreuz ermöglicht Frieden und Gemeinschaft mit Gott.
  • Sündopfer: Alle Verfehlungen können direkt zu Gott gebracht werden.
  • Schuldopfer: Egal, was wir auch getan haben – das Opfer, das Jesus gebracht hat – reicht vollkommen aus! Keine Schuld ist zu groß!


 Christus muss nicht – wie die anderen Hohenpriester –

an jedem Tag zuerst wegen der eigenen Sünden

für sich selbst ein Opfer darbringen,

ehe er für sein Volk opfert.

Als Jesus Christus am Kreuz für unsere Schuld starb,

hat er ein Opfer dargebracht, das ein für alle Mal gilt. 

Das Gesetz von Mose bestimmte Menschen

mit all ihren Schwächen und Fehlern zu Hohenpriestern.

Doch dieses Gesetz gilt nicht mehr,

seit Gott seinen eigenen Sohn mit einem Schwur

als unseren Hohenpriester eingesetzt hat.

Und das wird er bleiben – für alle Zeiten in göttlicher Vollkommenheit.

(Hebräer 7,27f.)

 

Demnächst

22. Mai. 2022
10:00 Uhr
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