
Ein Herz. Ein Wort. Eine Mission.
10.-17. JANUAR 2027
Manchmal können uns die Ereignisse in der Welt richtiggehend erschüttern und schon fast lähmen. Immer mehr Krieg, Konflikte, Naturkatastrophen, Flüchtlinge und wirtschaftliche Herausforderungen. Wie können wir trotzdem mutig in die Zukunft schauen? Als Christinnen und Christen dürfen wir mutig vorangehen, weil wir eine Hoffnung in Christus haben, die uns in allem Schwierigen immer wieder Perspektive schenkt. So hat Gott schon den Israeliten durch den Propheten Jeremia Mut gemacht: «Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.» (Jeremia 29,11)
Ein Herz: Die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen, ist individuell. Jede und jeder muss sie selber treffen und so trägt auch jeder Jünger und jede Jüngerin Christi die Eigenverantwortung, ihn und sein Wort immer besser kennenzulernen. Doch Gott hat uns berufen, als Christen nicht allein unterwegs zu sein, sondern ihn gemeinsam zu loben und zu suchen. Denn genau das schenkt Mut und Kraft: wenn wir miteinander beten dürfen und uns gemeinsam auf Jesus Christus ausrichten.
Ein Wort: In Gottes Wort finden wir immer wieder mutmachende Worte. Worte, die uns trösten und uns aber auch herausfordern. Gottes Wort ist manchmal scharf wie ein zweischneidiges Schwert. Wenn wir gemeinsam auf Gottes Wort schauen, hilft uns das auch, uns gegenseitig anzunehmen, uns mit Gott und miteinander zu versöhnen und gemeinsam Neues zu lernen.
Eine Mission: Aus der Gemeinschaft und Ausrichtung auf Gottes Wort dürfen wir gestärkt und mutig gemeinsam das Evangelium verkünden. Wir tun dies dienend und aus Liebe und geben das Evangelium in Wort und Tat weiter. Dies mit anderen Christen zusammen zu tun, ist nicht immer einfach, aber hat eine enorme Kraft.
So laden wir Sie ein, in der Allianzgebetswoche gemeinsam mit anderen Christinnen und Christen ein Herz zu sein und zu beten, das Wort Gottes zu suchen und seine Mission zu verfolgen, dass alle Menschen von der Hoffnung des Evangeliums hören.
Viviane Krucker-Baud
Co-Generalsekretärin der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA)
Letzte Bearbeitung: 28.09.2026